Forschungsprojekte

PlusEins

Plus-Energiehäuser: Ein Instrument zur energetischen Unabhängigkeit! +Eins

Plus-energy buildings: a tool for energy independence! +One

Basisdaten

  • Status: Abgeschlossen
  • Institut: Institut für Bauklimatik
  • Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. J. Grunewald
  • Bearbeiter: John Grunewald
  • Finanzierungstyp: nichtwirt.
  • Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
  • Programm: Forschung für die energieeffiziente Stadt (EnStadt)
  • Förderkennzeichen: 0327431R
  • Zeitraum: 01.08.2010 - 31.07.2014

Forschungsfelder/-themen

  • Gebäude
    • Energieautarkie
    • Gebäudeenergieeffizienz
    • Modellvorhaben
    • Nutzerverhalten
  • Quartiere und Siedlungen
    • Energieentwicklungsplan
    • Energiemanagementsysteme
    • Gebäudevernetzung
    • Plusenergie-Versorgungskonzepte
  • Regernative Energien
    • Oberflächennahe Geothermie

Zusammenfassung

Im Rahmen des Forschungsvorhabens +Eins (Plusenergiesiedlung Ludmilla-Wohnpark Landshut) wurden neue Erkenntnisse im Bereich der Plusenergiehaustechnik gewonnen, die positiven Einfluss auf den Energieverbrauch zukünftiger Bauprojekte haben. Es wurde definiert welche Randbedingungen für die Umsetzung von Plusenergiehäusern notwendig sind. Weiterhin wurde eine Beurteilung von zentraler und dezentraler Energieversorgung für Plusenergiehäuser durchgeführt. Das entwickelte Werkzeug für die Simulation von Erdkollektoren soll in zukünftigen Plusenergiehausplanungen Anwendung finden.

Kooperationspartner

  • Dr.-Ing. Volker Stockinger, Wissenschaftlicher Leiter, Competence Center - Energieeffiziente Gebäude, Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Projektverlauf

Arbeitspakete: Integrale Planung, bauliche Realisierung, Gebäude- und Anlagenuntersuchung (bestehend aus Monitoring-Konzept, Simulation und Online-Plattform), Erdkollektoren (bestehend aus Messtechnik und Simulation), Leitfäden (für Bewohner von Plusenergiehäusern sowie für Planer von Plusenergiehäusern), Endbericht

Ergebnisse

„Die Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.“ [BMWi 2010:3] Dem Gebäudesektor kommt in der angestrebten „Energiewende“ besondere Bedeutung zu. [EPBD 2010]. Plusenergiesiedlungen stellen aufgrund Ihrer Kombination aus energieoptimierter Gebäudephysik und darauf abgestimmter innovativer Anlagentechnik eine interessante Möglichkeit für den Gebäudesektor in Deutschland dar, da sie den Übergang zur nachhaltigen Energieversorgung mit ihrer positiven Energiebilanz unterstützen. Aus diesem Grund wurde im Forschungsvorhaben „+Eins“ (Plusenergiesiedlung Ludmilla-Wohnpark Landshut) das Ziel verfolgt, neue Erkenntnisse über Plusenergiesiedlungen in der realen Umsetzung zu gewinnen. Aufgrund des umgesetzten Konzeptes, das sowohl die Gebäudephysik, die Gebäudetechnik, den Städtebau aber auch soziale Aspekte und die energetische Nachhaltigkeit berücksichtigt, kann die Signalwirkung des Ludmilla-Wohnpark-Landshut als Leuchtfeuer bezeichnet werden, das bundesweit Nachahmer finden soll. Im Forschungsvorhaben wurden eine Vielzahl neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse gewonnen, die in aktuellen und zukünftigen Bauvorhaben Anwendung finden werden.

Berichte

Publikationen

Abschlussarbeiten

Externe Verweise

Bilder